Belize Barrier Reef – das zweitgrößte Riff der Erde

Das Belize Barrier Reef gehört zu den wichtigsten Ökosystemen unseres Planeten. Es handelt sich um ein Refugium für Flora und Fauna, das es zu erhalten gilt.

Das Belize Barrier Reef erstreckt sich auf einer Länge von 235 km zwischen der Mexikanischen und der Grenze Guatemalas vor der Küste von Belize in einer Entfernung von 500 m bis 80 km vom Festland entfernt. Das Riff beginnt bei Xcalak in Mexiko und reicht bis zur Hunting Caye nahe der Nordküste von Honduras.

Das Belize Barrier Reef ist, wie alle Riffe unserer Erde, durch den Klimawandel gefährdet, denn die Baumeister dieser Riffe, die Korallentierchen, sind äußerst empfindlich und reagieren schon auf kleinste Veränderungen in der Wasserqualität oder klimatischen Einflüssen.

Besuchen Sie mit mir das zweitgrößte Korallenriff der Welt und erfahren Sie etwas von der einzigartigen Umgebung, den Pflanzen, Tieren, den Cayes und dem Great Blue Hole.


Das aktuelle Wetter im Belize Barrier Reef



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Das Belize Barrier Reef – Weltnaturerbe der Unesco

Die UNESCO hat das Belize Barrier Reef 1996 in die Liste des Weltnaturerbes aufgenommen. Die Organisation schreibt in der Begründung anlässlich der Aufnahme ins Weltnaturerbe:

Die einzigartige Anordnung von Rifftypen innerhalb eines in sich geschlossenen Gebiets unterscheidet das Belize Barrier Reef von anderen Riffsystemen. Das Gebiet ist eines der unberührtesten Riffökosysteme der westlichen Hemisphäre und wurde von Charles Darwin als „das bemerkenswerteste Riff in Westindien“ bezeichnet.

„Außerhalb des Riffkomplexes enthält das Areal drei Atolle; Turneffe Island, Lighthouse Reef und Glover’s Reef. Das Barrier Reef und die Atolle weisen ein herausragendes Riffwachstum auf. Der Riffkomplex besteht aus ca. 450 Sand- und Mangrovenbuchten.“

„Die Küstengewässer von Belize besitzen einen herausragenden Teil des größten Rand-Barrieren-Riffs in der nördlichen und westlichen Hemisphäre. Hier finden sich Küsten-, Mittel- und Schelfrandkorallenriffe, Offshore-Atolle, Küstenlagunen, große Seegraswiesen, Mangrovenwälder und Hunderte von Sandbuchten.“

Die sieben Standorte veranschaulichen die gesamte Bandbreite der Entwicklung von Korallenriffen und bieten Lebensraum für eine sehr große Anzahl von Fischen sowie für bedrohte Tiere wie Meeresschildkröten, Seekühe und das amerikanische Meereskrokodil.

Die sieben zum Weltkulturerbe der UNESCO gehörenden Abschnitte des Belize Barrier Reefs nehmen eine Gesamtfläche von 96300 ha ein. Es sind:

  • Bacalar Chico National Park und Marine Reserve
  • Great Blue Hole (Blaues Loch)
  • Half Moon Caye Natural Monument
  • South Wather Caye Marine Reserve
  • Glovers Reef Marine Reserve
  • Laughing Bird Caye National Park
  • Sapodilla Cayes Marine Reserve

Zwischen dem Festland und dem Barriere-Riff nimmt die Breite und Tiefe der sehr langen Lagune von Nord nach Süd zu. Im Norden ist die Lagune 20 bis 25 km breit und hat einen flachen Boden mit einer durchschnittlichen Tiefe von 2-3 m, die auch 6 m erreichen kann.

Südlich von Belize City erweitert sich das Riff allmählich auf 40 km und vertieft sich in einem Kanal zwischen dem Festland und der äußeren Plattform bis zu einer Tiefe von 65 m im Golf von Honduras.

Das Belize Barrier Reef – eine Landschaft mit Geschichte

Das Mesoamerikanische Riff, wie das Belize Barrier Reef auch genannt wird, ist sehr unterschiedlich alt. Das Alter seiner Kalksteinschichten reicht von 2 bis 135 Millionen Jahre und entstand in einem Prozess, der immer noch andauert.

Der nördliche Teil des Riffs und Ambergris Caye, die größte und nördlichste Bucht liegen auf einem Kalksteinblock, die Turneffe-Inseln und das Zentralriff auf einem weiteren und die äußeren Shelf-Atolle mit Lighthouse Reef und Glover’s Reef auf einem dritten Sockel.

Das Riff liegt nur wenige Hundert Meter vor der Küste im Norden von Ambergris Caye, wo es mit der Küste am Rocky Point verschmilzt, einem der wenigen Orte auf der Welt, an denen ein großes Barriereriff auf eine Küste trifft.

Innerhalb der Barriere befinden sich ungefähr 450 Sand- und Mangrovenbuchten, deren Größe von kleinen kurzlebigen Sandbänken bis zu großen besiedelten Inseln reicht.
Die Cays entwickeln sich normalerweise in den Lücken zwischen linearen Riffabschnitten, auf stärker gewölbten Riffsegmenten oder an markanten Biegungen im Riff.

Für den Tourismus sind Ambergris Caye und Caye Caulker mit wunderschönen Sandstränden besonders interessant. Was im 17. Jahrhundert noch als Piratennest verschrien und gefürchtet war, das ist heute ein Ort der Erholung und des Vergnügens.

Plünderten einst die Piraten französische und spanische Handelsschiffe, so sind es heutzutage Naturfreunde, Taucher und urlauber aus aller Welt, die nach Belize kommen, um die einzigartige Umgebung des Riffs zu genießen.

Die Fischgründe der Cayes wurden bereits 2500 vor Christus genutzt, um 900 bis 300 vor Christus errichteten die Mayas auf den Inselchen Stützpunkte, was Grabstätten und Zeremonienplätze belegen.

Die Flora am Belize Barrier Reef

Die Flora der Cayes oberhalb der Wasseroberfläche ist abwechslungsreich, wenn auch viele der Pflanzenarten nicht ursprünglich hier heimisch waren sondern eingeführt wurden. Dazu gehören die Kokospalmen, die auf vielen Cayes zu finden sind.

Andere Cayes besitzen Wälder so wie Half Moon Caye, wo 40 Baumarten wachsen. Die wichtigsten Pflanzen für das Riff sind aber die unterschiedlichen Arten von Mangroven. Ganze Mangrovenwälder sorgen im Belize Barrier Reef für Schutz, denn Mangroven erfüllen in einer Landschaft wie dieser eine Fülle von Aufgaben.

Mangroven filtern mit ihren Wurzeln das Wasser und reinigen es auf diese Weise. Mangroven können deutlich mehr CO² (Treibhausgas) speichern als andere Pflanzen im Riff. Das Mangrovendickicht bietet Rückzugsraum für seltene Tierarten.

Das Wichtigste jedoch ist der Schutz vor Küstenerosion, ein Schaden, der, wenn er auftritt, ohne Mangroven nicht aufzuhalten ist. Dieser Schutz kommt vor allem dem Menschen zu Gute. Man hat nach dem verheerenden Tsunami am 26.12.2004 festgestellt, dass all die Insel- und Festlandküsten besonders beschädigt oder verwüstet waren, deren Mangroven abgeholzt waren.

Mangroven sind extrem anpassungsfähig. Sie können problemlos mit Süß- und Salzwasser oder auch einer Mischung aus beidem umgehen. Sie verfügen über die gut sichtbaren Stelz- oder Luftwurzeln, die für die Sauerstoffzufuhr sorgen.

Auch verschiedene Seegrasarten unter Wasser gehören zur Flora des Belize Barrier Reefs. Auch sie erfüllen eine wichtige Aufgabe, schützen sie doch den Meeresboden vor Zerstörung und bieten ebenso vielen Unterwassertieren Zuflucht. Insgesamt wurden bis heute alleine 247 Arten der Meeresflora erfasst und beschrieben.

Die Fauna am Belize Barrier Reef

Die Fauna des Belize Barrier Reefs ist derart vielfältig, dass sie ganze Bücher füllt. Über 500 Fischarten, 290 Arten alleine am Glover’s Reef, Walhaie und verschiedene Haiarten.

Das Riffsystem ist nicht minder üppig und vielfältig: 66 harte Korallenarten (90 % der gesamten Karibik), 36 Weichkorallen, 45 Hydroide, 350 Weichtiere und eine große Vielfalt an Algen, Krebstieren, Stachelhäutern, Schwämmen und Meereswürmern bevölkern die Unterwasserwelt.

Zu den Besonderheiten gehören oberhalb der Wasseroberfläche das Spitzkrokodil (Crocodylus acutus) und der seltene endemische Island Leaf-toed Gecko (Phyllodactylus insularis).

Einige der wichtigsten Tierarten im Riff sollen an dieser Stelle vorgestellt werden. Den Besuchern auf den Cayes und auch Tauchern werden diese Tiere am häufigsten begegnen:

Brauner Pelikan (Pelecanus occidentalis)

Dass der braune Pelikan im Belize Barrier Reef häufig vorkommt, ist kein Zufall. Er ist ein hervorragender Schwimmer. Der lange Schnabel und die Größe des Tieres lassen es behäbig erscheinen. Doch dieser Eindruck täuscht. Wenn sich der braune Pelikan aus dem Wasser bis in eine Höhe von 20 m erhoben hat, schießt er mit ungeheurer Geschwindigkeit hinunter ins Wasser, um seine Beute dann in seinem dehnbaren Kehlsack zu sammeln. Er frisst mehr als ein Pfund Fisch pro Tag.

Rundschwanzseekühe (Manati)

Die beliebtesten Tiere im Riff bei Besuchern aus aller Welt sind die Manatis (engl. Mannatee). Ihren Namen erhielt die Spezies nach der Form ihrer Schwanzflosse. Diese ist rund oder leicht abgerundet. Sie wirken schwer und behäbig, sind aber im Wasser eine imposante und durchaus grazile Erscheinung. Manatis sind Säugetiere, deren fordere Gliedmaßen Flossen bilden. Der Kopf ist, verglichen mit der Körpergröße, sehr klein. Da man vom Boot aus meist nur den Kopf der Tiere sieht und ansonsten im Wasser nur die Umrisse des Körpers zu erkennen sind, kann man als Beobachter die wahre Größe der Tiere nur schwer einschätzen. Manatis werden bis zu 4,5 m lang und erreichen ein Gewicht von 500 kg.

Grüne Meeresschildkröte (Chelonia mydas)

Die grüne Meeresschildkröte ist eine der sieben Arten von Meeresschildkröten weltweit. Sie ist die zweitgrößte Meeresschildkröte und wird auch Suppenschildkröte genannt. Die Tiere wurden erbarmungslos gejagt, denn sie galten lange Zeit als lebender Proviant für Seefahrer und landeten im Kochtopf.

Das ist Gott sei Dank heute vorbei. Die Tiere werden geschützt und erreichen eine Länge bis zu 1,40 m. Ihr Gewicht kann bis zu 185 kg betragen. Kopf, Arme und Beine sind meist braun. Sie werden bis zu 50 Jahre alt und legen auf ihren Routen durch die Ozeane gewaltige Strecken zurück.

Das Weibchen kehrt zur Eiablage immer wieder an den eigenen Geburtsstrand zurück. Deshalb finden sich im Belize Barrier Reef zahlreiche geschützte Brutstrände der Schildkröten.

Echte Karettschildkröte (Eretmochelys imbricata)

Im Englischen wird die Echte Karettschildkröte Hawksbill Sea Turtle genannt. So findet man ihre Bezeichnung auch an allen Stellen des Belize Barrier Reefs, an denen diese schönen Tiere vorkommen.

Sie ist kleiner als die grüne Meeresschildkröte und erreicht nur eine Länge von 90 cm. Ihr durchschnittliches Gewicht beträgt immerhin 80 kg. Die Tiere legen zwar größere Reisen durch die Ozeane zurück, aber nicht so ausgedehnt wie die übrigen Arten.

Sie sind Einzelgänger und tagaktiv. Sie ruhen in der Nacht. Die Eiablage der echten Karettschildkröten erfolgt in der Nacht und auch sie kehren aus diesem Anlass an ihren ursprünglichen Strand zurück.

Unechte Karettschildkröte (Caretta caretta)

Die Unechte Karettschildkröte wird bis zu 1,2 m lange und maximal 110 kg schwer. Sie erreicht ein Alter von 30-60 Jahren und kehrt wie fast alle Meeresschildkröten zur Eiablage an den Strand ihrer Geburt zurück.

1996 war in der erregte die Karettschildkröte ‚Adelita‘ Aufsehen. In der Presse war zu lesen, diese als erste Schildkröte mit einem elektronischen Sender ausgestattet war. So konnte ihr Weg durch die Ozeane lückenlos verfolgt werden. Das sensationelle Ergebnis war, dass Adelita 14500 km in einem Jahr zurückgelegt hatte.

Seltener können unter Wasser auch verschiedenen Rochenarten, Walhaie und unterschiedliche Haiarten gesichtet werden.

Rotfußtölpel (Sula sula) auf Half Moon caye

Rotfußtölpel haben überwiegend weißes Gefieder, aber es gibt sie auch mit braunem Federkleid. Die Tiere sind bis zu 77 cm groß und haben eine Flügelspannweite von bis zu einem halben Meter. Sie sind Stoßtaucher und man kann sie beim Jagen im Belize Barrier Reef sehr gut beobachten, wenn sie sich pfeilschnell ins Wasser eintauchen, um Fliegende Fische oder Kalmare zu erbeuten. Sie brüten in Kolonien.

Weißbauchtölpel (Sula leucogaster) auf Man O’War Caye

Weißbauchtölpel werden bis zu 75 cm groß und bis zu 1,5 kg schwer. Auch sie haben eine Flügelspannweite bis zu 1,5 m. Er fliegt oft sehr nah an der Wasseroberfläche und ist ein guter Gleiter. An Land wirkt er, ähnlich wie die anderen Tölpel-Arten, eher unbeholfen. Weißbauchtölpel stehlen gerne die Beute anderer Vögel im Flug, was sich in der Nähe der Brutkolonien auf Man O‘ War Caye im Belize Barrier Reef gut beobachten lässt. Ebenso kann man die heftigen Verteidigungsstrategien der Vögel sehen, wenn es um ihren Brutplatz geht.

Noddi (Anous stolidus) auf Glover’s Reef

Auch die Noddi-Seeschwalbe, kurz Noddi, kommt im Belize Barrier Reef vor. Sie sind kleiner und erreichen nur 42 cm Körperlänge sowie ein Gewicht von 185 gr. Die Vögel haben einen langen dünnen Schnabel und braune Füße. Auffallend ist die schneeweiße Stirn. Noddis sind gute Schwimmer, schlafen aber an Land.

Korallenriffe – ein Schatz der Menschheit

Nicht selten werden Korallenriffe aufgrund ihrer wichtigen Rolle als vielfältige Biosphären und ihrer Auswirkungen auf die Umwelt als „Regenwälder des Meeres“ bezeichnet.

Obwohl weit weniger als 1 % der Weltmeere Korallenriffe enthalten, beherbergt dieser „Regenwald“ ein Viertel aller Meeresarten, darunter Schwämme, Fische, Schalentiere, Rochen, Haie und Stachelhäuter.

Korallenriffe sind Wellenbrecher, sie mildern Tsunamis ab, sind Brutstätten für Seevögel und Lebensraum für Fische und andere Meerestiere. Aber Korallenriffe sind auch zerbrechliche Ökosysteme. Schon geringste Temperaturänderungen oder das Fehlen von bestimmten Nährstoffen, können zu einer Katastrophe werden.

Vor ungefähr 10.000 Jahren, als die letzte Eiszeit zu Ende ging und das Eis zu schmelzen begann, stieg der Meeresspiegel merklich an. Bereits vorhandene Korallenriffe wuchsen bis an die Oberfläche, um mit dem steigenden Meeresspiegel Schritt zu halten.

Nur Korallenriffe, die es schafften, in der Nähe der Oberfläche zu bleiben, konnten damals überleben. Korallen sind, entgegen oftmals geäußerter Annahmen, Tiere und keine Pflanzen. Sie sondern eine harte steinige Substanz ab, die sie ähnlich wie die Schale einer Molluske umgibt.

Während Korallen weiter nach oben zur Meeresoberfläche wachsen, hinterlassen sie die harte steinige Kalziumkarbonat-Substanz. Während Wellen, Schwämme, Seeigel und Fische mit der Koralle in Kontakt kommen, werden kleine Fragmente abgebrochen.

Diese Fragmente beginnen sich zu verdichten und setzen sich im vorhandenen Riff ab. Von nun an bilden sie Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen.

Ein Besuch im UNESCO-Weltnaturerbe Belize Barrier Reef

Bacalar Chico National Park und Marine Reserve

Der Nationalpark weist ein hohes Maß an Vielfalt an Lebensräumen auf, darunter Sümpfe, Grasland und verschiedene tropische Waldbestände. Die Besonderheit ist ein Laubwald und ein seltener Küsten- oder Strandwald, der an anderen Stellen in Belize aufgrund der negativen Küstenentwicklung abgenommen hat.

Zu den marinen Lebensräumen des Bacalar Chico National Parks gehören ausgedehnte Mangroven- und Seegraswiesen, Barriere-Riffe sowie die größte Lagune der Insel Ambergris Caye, Laguna de Cantena.

Innerhalb des Parks wurden alle sechs in Belize heimischen Katzenarten erfasst, einschließlich Jaguar und Puma. In den Wäldern lebt auch eine Population des vom Aussterben bedrohten Weißbartpekari. In den Mangroven und Seegrasböden leben Seekühe und Krokodile.

In der Nähe von Rocky Point liegt der größte Niststrand für die Unechte Karettschildkröte und die grüne Meeresschildkröte in Belize und einer der größten für die Karettschildkröte.

Great Blue Hole in Belize
Great Blue Hole in Belize (Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Bruno Kuppinger (TCA-Tours/Belize)

Great Blue Hole (Blaues Loch)

Auch das Great Blue Hole gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist eines der bekanntesten Fotomotive Mittelamerikas. Es handelt sich um eine kreisrunde Doline am Rande des Belize Barrier Reefs. Sie liegt nur 9 km von Half Moon Caye entfernt. Bekannt wurde das Blue Hole durch die Tauchgänge von Jacques-Yves Cousteau.

Das Great Blue Hole hat einen Durchmesser von 318 m und ist 125 m tief. Für Taucher ist es ein El Dorado, denn in rund 40 m Tiefe befindet sich ein Höhlensystem.

Great Blue Hole in Belize
Great Blue Hole in Belize (Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Bruno Kuppinger (TCA-Tours/Belize)

Dies ist zwar überflutet, aber bietet dennoch einzigartige Unterwassereindrücke, darunter Stalaktiten, die bis zu 8 m lang und 2 m im Durchmesser sind.

Für Fotografen sind vor allem Luftaufnahmen interessant, die mit einem der zahlreich durchgeführten aber extrem teueren Flüge zum Blue Hole zu bekommen sind.

Eine Fahrt mit einem Boot ist zwar auch interessant, bietet aber, je nach Lichteinfall und Wetterverhältnissen nicht den gewünschten Eindruck.

Flug zum Great Blue Hole mit Bruno Kuppinger

Ein Flug zum Great Blue Hole gehört zu den großen Reiseerlebnissen in Belize. Diese Bilderserie stammt von Bruno Kuppinger, einem der erfahrendsten Reiseveranstalter in Belize. Immer wieder kommt er mit seiner Kamera und einem Flug zu diesem einmaligen Naturschauspiel.



Half Moon Bay im Lighthouse Reef in Belize
Half Moon Bay im Lighthouse Reef in Belize

Half Moon Caye Natural Monument

Die sichelförmige Insel ist ein Vogelschutzgebiet und ist von dichten Küstenwäldern bedeckt. Dabei handelt es sich um Ziricote-Bäume. Die Bäume sind bevorzugte Nistplätze für viele Vögel, vor allem Zugvögel, die auf ihrem langen Weg auf Half Moon Caye Station machen. Dazu gehören vor allem Rotfußtölpel.

Im Belize Barrier Reef
Im Belize Barrier Reef

South Wather Caye Marine Reserve

Dieses Meeresschutzgebiet hat eine Fläche von 47700 Hektar und ist das größte Schutzgebiet seiner Art in Belize. Das Meeresreservat befindet sich auf der flachen Riffplattform der Atlantikküste Mesoamerikas und ist ebenfalls Teil des Belize Barrier Reefs.

Hier findet man vor allem die große Fechterschnecke (Strombus gigas), die durch ihre beeindruckende Größe und die Farbenpracht auch Muschelkönigin (Queen conch) genannt wird.

Caye Caulker in Belize
Caye Caulker in Belize

Glovers Reef Marine Reserve

Die Brüder John und Rodger Glover sind die Namensgeber des Meeresschutzgebiets. Sie trieben um 1750 in dieser Gegend ihr Unwesen und kaperten Schiffe. Das Atoll ist 35 km lang und 10 km breit. Wenn irgendwo der Slogan „Sonne – Sand und Meer“ zutrifft, dann hier. Und dabei muss man noch nicht einmal auf die Annehmlichkeiten des Lebens verzichten. Das Glover’s Atoll Resort macht einen angenehmen Aufenthalt möglich.

Vögel, Walhaie, Wasserschildkröten und vor allem eine fast 300 m lange Korallenwand, die bis in eine Tiefe von 12 m herunterreicht, liegt nahe beim Strand.

Laughing Bird Caye im Belize Barrier Reef
Laughing Bird Caye im Belize Barrier Reef

Laughing Bird Caye National Park

Der Nationalpark umfasst eine Gesamtfläche von 1414 Hektar. Die Insel Laughing Bird Caye liegt an der Westseite des Victoria-Kanals, nur 18 km vor der Küste vom Dorf Placencia im Bezirk Stann Creek entfernt. Laughing Bird Caye ist die südlichste Insel in der zentralen Lagune des Belize Barrier Reef.

Diese lange schmale Insel steht auf einem lang gestreckten Riff-Kamm, der als Faro bekannt ist. Ein Faro ist ein eckiges Atoll auf einem Festlandsockel, auch als Regalatoll bekannt.

Wie ein Atoll ist ein Faro steil und umschließt eine zentrale Lagune. Der Laughing Bird Faro ist durch tiefe Kanäle auf allen Seiten vom Festland, dem Barriere-Riff und anderen Cayes getrennt.

Der Caye hat seinen Namen von der Lachmöwe (Larus artricilla). Dieser Vogel brütete einst auf dem Caye, aber aufgrund der wachsenden menschlichen Präsenz, sind die Kolonien zur Brut auf nahegelegene ungestörte Cayes umgezogen.

Sapodilla Cayes Marine Reserve

Das Sapodilla Cayes Marine Reserve erstreckt sich über eine Fläche von ungefähr 125 Quadratkilometern und umfasst vierzehn Sand- und Mangroven-Cayes entlang der südlichsten Spitze des Belize Barrier Reefs, rund 65 km östlich von Punta Gorda.

Der äußere Teil des Reservats ist durch Flachwasserriffe gekennzeichnet, die als Rand um die Cayes auftreten. Die Wassertiefe über diesen Riffen beträgt oft weniger als 5 m, und einige von ihnen werden bei Ebbe freigelegt. Das Gebiet ist aufgrund des klaren und nicht sehr tiefen Wassers ein äußerst beliebtes Revier für Schnorchler.

Hier gibt es zahlreiche Fischarten und die Riffe gehören noch zu den unberührtesten in Belize. Auf Hunting Caye gibt es einen der schönsten Strände in Belize.

Ein hoher Korallensandstrand in Form eines Halbmonds säumt das Ostufer. Dieser Strand ist auch ein Hauptnistplatz für Schildkröten.

Von Hopkins ins Belize Barrier Reef

Eine gute Möglichkeit, das Belize Barrier Reef zu besuchen bietet sich Reisenden von der Küstenstadt Hopkins aus. Mehrere Küstenkapitäne, die allesamt Kenner des Riffs sind, verfügen über entsprechende Boote. Sie bringen interessierte Gäste zu den Naturschönheiten und auf die Insel South Water Caye.

Es geht ziemlich rustikal zu bei den Vorbereitungen für einen Trip ins Riff, denn die Anbieter arbeiten in familiärem Rahmen. Söhne und Enkel der Kapitäne bereiten das offene Boot vor und ehe man sich versieht, geht es in schneller Fahrt Richtung Riff.

Mit ziemlich hoher Geschwindigkeit, die selbst bei ruhiger See erhebliche Schläge durch die aufkommenden Weller verursacht, tauchen die ersten Cayes am Horizont auf.
Man sollte gut vorbereitet auf diese Tour gehen, denn die Boote sind nicht überdacht. Der Besucher ist also der Sonne ausgesetzt und auch Wasserspritzer sind an der Tagesordnung, was aber bei Temperaturen um die 30°C eher eine erfrischende Abwechslung ist. Auch an Sonnenschutz sollte gedacht werden.

Dann verlangsamt der Bootsführer die Geschwindigkeit erheblich, denn nahezu kreisrunde Inselchen, die nur wenige Meter groß und von Mangroven bewachsen sind, kündigen eine Region des Riffs an, in der die Seekühe (Mannatees) zu Hause sind.

Da diese Tiere von Natur aus neugierig sind, ist die Chance, eine Seekuh dabei zu erleben, wie sie den Kopf aus dem Wasser hebt und ihr lang gestreckter Körper sichtbar wird, sehr groß. Ein tolles Erlebnis.

Nun beschleunigt der Kapitän wieder und das nächste Ziel auf der insgesamt 45 km langen Strecke wird angesteuert, die Insel der Fregattvögel.

Die Fregattvogel-Insel bei South Water Caye

Nur selten bietet sich einem naturbegeisterten Reisenden die Gelegenheit, eine Vogelkolonie aus nächster Nähe zu genießen. Das Belize Barrier Reef ist einer dieser Orte. Auf einer kleinen Insel inmitten des Riffs brüten Tausende von Fregattvögeln.

Das Betreten des Schutzgebietes ist verboten. Nur mit dem Boot ist es erlaubt sich der Insel zu nähern, die wie eine Fata Morgana aus dem Türkis des Meeres auftaucht. Der Himmel über der Insel ist von Schwärmen fliegender Fregattvögel bevölkert.

Sie halten im Flug Ausschau nach einem Landeplatz. Dieses Vorhaben ist nicht einfach, denn die lichten Bäume der kaum 100 m langen Insel sind übervoll mit Vögeln beider Geschlechter.

Fregattvögel (Fregatidae, Fregata) sind stattliche Hochseevögel. Es gibt insgesamt fünf Arten. Ihr Name rührt von der Tatsache her, dass sie in der Lage sind anderen Vögeln im Flug ihre Beute zu stehlen, was Kleptoparasitismus genannt wird.

Dieses Verhalten kann man auf der kleinen Insel zwischen Hopkins und der South Water Caye sehr gut beobachten. Berühmt sind die Vögel wegen des Balzverhaltens der Männchen. Sie besitzen einen leuchtend roten Kehlsack, den sie prall aufblasen können, um den in der Nähe befindlichen Weibchen zu imponieren.

Diese sind sehr wählerisch und nur das Männchen, das durch sein Balzverhalten und einen entsprechend großen und leuchtenden Kehlsack, am kräftigsten erscheint, wird als Partner gewählt.

Der Bootsführer bringt das Boot nun, nur wenige Meter entfernt von der Küste der kleinen Insel zum Halten. Im wahrsten Sinne des Wortes ist dieses Eiland eine Fregattvogel-Insel, denn Tausende der Tiere drängen sich hier auf den Ästen der Bäume, intensiv beschäftigt mit der Balz.

Die Vögel haben eine Flügelspannweite von 1,75 m bis 2,44 m und besitzen eine Körperlänge bis zu 1,14 m. Dabei wiegen sie, aufgrund leichter Knochen nur zwischen 600 g und 1,6 kg.

Ich beobachte nun vor allem die fast unbeholfen wirkenden Landeversuche der ankommenden Vögel. Sie habe extrem kurze Beine und können daher kaum richtig gehen und auch nicht gut schwimmen.

Die Luft ist ihr zu Hause und hier wirken die Fregattvögel wendig und schnittig, was vor allem dem tief eingeschnittenen Schwanz zu verdanken ist.

Wenn man sich die Vögel auf den Ästen sitzend genauer betrachtet, so fallen die mit 15 cm recht langen Schnäbel auf und ein Haken an dessen vorderer Spitze. Dieser dient dem Festhalten der Beute.

Die Weibchen sind deutlich größer als die Männchen, obwohl die Männchen mit aufgeblasenem Kehlsack imposanter wirken, was ja auch beabsichtigt ist. Das Gefieder der Männchen ist durchweg schwarz, was den Kontrast zur Farbe des Kehlsacks noch verstärkt.

Die Weibchen habe weißes Brustgefieder ansonsten sind sie unterschiedlich grau gefärbt. Die Jungen fallen schon dadurch auf, dass sie meist einen weißen Kopf besitzen.

Fregattvögel sind klassische Meeresvögel. Sie findet man nicht im Landesinneren, sondern meist auf küstennahen Inseln. Das Meer ist nie weit entfernt. Die Tiere sind tagaktiv und halten aber auch Ruhepausen ein.

Sie ernähren sich von Fischen und Meerestieren die sich nahe der Wasseroberfläche aufhalten und dort leben. Dazu gehören Fliegende Fische, kleine Kalmare. Auch das Abjagen fremder Beute direkt aus dem Schnabel anderer Vögel im Flug oder das plündern von Vogelnestern sorgt für den Lebensunterhalt der Fregattvögel.

Fregattvögel balzen und brüten in Kolonien so wie auch auf der Fregattvogel-Insel bei Hopkins in Belize. Die Männchen sitzen mit aufgeblasenem Kehlsack und den Kopf in den Nacken gelegt an exponierten und gut einsehbaren Stellen der Bäume in kleinen Gruppen und machen mit zitternden Kopfbewegungen auf sich aufmerksam.

Dabei geben sie gut hörbare Geräusche von sich. Hat sich ein Weibchen für ein Männchen entschieden, wird das Nest in einem hohen Baum gebaut. Die Aufgabe des Männchens ist das Herbeischaffen des Nistmaterials.

Hier wird, wie schon bei der Nahrungssuche, keine Rücksicht genommen und Nistmaterial auch aus Nestern anderer Spezies gestohlen. Das Weibchen legt in das fertige Nest nur ein Ei. Die Paare wechseln sich beim Brüten ab, der jeweils andere Vogel begibt sich auf Nahrungssuche.

Doch vor der kleinen Fregattvogel-Insel im Barrier Reef in Belize vergisst man, vor allem als Fotograf, alles um sich herum. So hautnah wie hier, habe ich Fregattvögel, außer auf den Galapagos-Inseln noch nie gesehen. Einzigartige Fotos sind das Ergebnis.

Der Bootsführer lässt das Boot treiben und schaltet den Motor aus, um die Vögel nicht in ihrer Balz zu stören. So vergehen 2 Stunden wie im Fluge und das erneute Anlassen des Motors erinnert daran, dass das eigentliche Ziel auf mich wartet – South Water Caye.

Traumhafte Tage im Pelican Beach Resort auf South Water Caye

Wer nach Belize reist, sollte auf jeden Fall 2-3 Tage auf einer der Cayes einplanen. An einigen wenigen Stellen gibt es gute Hotels, die auch umweltfreundlichen und naturverbundenen Eco-Tourismus betreiben.

Hier wird nicht Luxus großgeschrieben, sondern die Verbundenheit und die Nähe zum Meer, seinen Bewohnern und dem Riff propagiert und gelebt. Dennoch muss man auf einige lieb gewonnene Annehmlichkeiten nicht verzichten.

Ich hatte mit für das Pelican Beach Resort auf South Water Caye entschieden. Nach der Ankunft mit dem Boot wird das Gepäck vom Inselpersonal zu einem der aus Holz gefertigten Inselhäuser im belizianischen Stil gebracht.

Sie garantieren einen erholsamen Aufenthalt und sind nach einheimischen Vogelarten benannt. So kann man als Gast sein Domizil schnell wiederfinden.

Zwei Terrassen, eine mit Meerblick, die andere mit Inselblick gestatten es, immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein und zu entscheiden, ob man sonnen möchte oder lieber im Schatten sitzt.

Eine Hängematte lädt zum alternativen Schlaferlebnis ein. Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben eine ganze Nacht in der Hängematte geschlafen, was bei herrlichen Nachttemperaturen von 22 Grad ein Traum ist.

Der Blick in den Sternenhimmel und das Meeresrauschen werden als kostenlose Zugabe gleich mitgeliefert. Und natürlich schaut man auf die Kokospalmen, die einen hier umgeben.

Ein Bad im Meer ist zu jeder Tageszeit möglich, denn die Strände sind herrlich sauber und leer, denn nur Resort-Gäste dürfen hier ins Wasser.

Das freundliche Resort-Personal begrüßt die Gäste persönlich und gibt sogleich eine Einweisung zum Verhalten in der Natur der Insel und des Riffs. Auch erfahren wir viel Hintergrundwissen zum zweitgrößten Korallenriff der Welt.

Das Essen ist einfach, bestehend aus lokaler karibischer Küche aber äußerst schmackhaft.

Die Insel ist nur 6,07 ha groß und das Resort befindet sich auf den 3,5 ha am südlichen Ende der Insel South Water Caye.

Der Aufenthalt hier, war einer der intensivsten Eindrücke meiner Mittelamerikareisen. Vor allem entsprechen die Werbeaussagen, mit denen das Hotel auf sich aufmerksam macht, genau den Tatsachen und machen die Tage hier zu einer wirklichen Entspannung:

„Unsere Atmosphäre ist bodenständig und unprätentiös. Ohne Schnickschnack, aber mit allen Annehmlichkeiten für Ihren Komfort – Sie müssen kein Make-up tragen, sich zum Abendessen anziehen, Ihre Brieftasche mit sich herumtragen oder sich sogar daran erinnern, wann die Mahlzeiten sind (essen, wenn Sie hungrig sind!!). Unsere Mitarbeiter verwenden 100 % ihrer Energie darauf, Ihren Aufenthalt friedlich, angenehm und unvergesslich zu gestalten.“

Das Belize Barrier Reef – Klimawandel und andere Probleme

Ein Beitrag über ein Korallenriff wäre unvollständig würden nicht auch die drängenden Themen rund um diese wichtigen Ökosysteme unseres Planeten, zur Sprache kommen. Da ist zum einen der Klimawandel. Natürlich ist er auch hier spürbar und seine Auswirkungen allgegenwärtig. Die Korallenbleiche ist bereits seit 1998 ein Problem im Belize Barrier Reef.

Die Wassertemperaturen bewegen sich oftmals außerhalb der für Korallen nötigen Spanne. Sie liegt zwischen 22 und 30°C. Sollten die Wassertemperaturen weltweit weiter ansteigen, was zu befürchten steht, dann wird sich dieses Problem noch verstärken.

Die UNESCO setzte 2009 das Belize Barrier Reef auf die Liste des bedrohten Weltnaturerbes. Die Ursachen waren unkontrollierter Tourismus, die Abholzung von Mangrovenwäldern für anstehende Hotel- und Resort-Bauten und illegale Fischerei durch Wilderer aus den Nachbarstaaten.

Das löste eine zunehmende Überfischung aus. Noch schlimmer wirkte sich ein gesteuerter Kokosanbau aus. Die Kokospalme ist ein eingeschleppter Baum, der im Riff und auf seinen Inseln ursprünglich nicht vorkam. Hinzu kamen auch noch Versuche, im Riff nach Öl zu bohren. So wurde das ökologische Gleichgewicht des Riffs massiv gestört, was die UNESCO zu diesem Schritt bewog.

Diese Maßnahme verfehlte ihre Wirkung nicht. Der drohende Verlust des Weltnaturerbe-Titels bewog die Verantwortlichen in Belize zum Umdenken. Man steuerte fast 9 Jahre lang konsequent gegen diese Entwicklungen und stellte den Naturschutz wieder vorne an.

Das Resultat konnte 2018 gefeiert werden. Eine ganz einfache Meldung des WWF verkündete damals die Entscheidung der UNESCO-Gremien, dass das Belize Barrier Reef von der Liste des gefährdeten Weltnaturerbes gestrichen werden konnte.

Belize hatte strenge Bauregelungen in Küstennähe, den Schutz der Mangrovenwälder und vor allem das Verbot zum Bohren nach Öl in sensiblen Bereichen der Küste erlassen und diese Gesetze auch kontrolliert. Die Folge war eine unerwartet schnelle Erholung des Riffs, der Tier- und Pflanzenwelt über und unter Wasser.

Künftig soll mehr auf den sanften Eco-Tourismus gesetzt werden, der zwar hochpreisig ist, aber dafür auch ein unglaubliches Reiseerlebnis garantiert.

Fazit

Belize ist ein faszinierend schönes Reiseland. Ich habe mittlerweile mehrere Reisen in das mittelamerikanische Land unternommen und es gehört zu meinen persönlichen Favoriten.

Belize ist ein El Dorado für Naturfreunde, für alle die Entspannung suchen, aber auch für Reisende, die eine Rundreise zu den grandiosen Zeugnissen der Maya unternehmen möchten. Dazu gehören Stätten wie Caracol, Xunantunich und Lamanai.

Das Belize Barrier Reef aber ist der unumstrittene Höhepunkt jeder Reise nach Belize und ein schützenswerter Schatz der Menschheit.

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Bruno Kuppinger

Manager TCA-Tours, Belize

Der gebürtige Deutsche Bruno Kuppinger gehört zu den besten und erfahrendsten Tour-Agenten in Mittelamerika. Seit vielen Jahren organisiert er exklusive Reisen. Er ist mein Reiseveranstalter vor Ort. Bei Ihm sind Sie in guten Händen. Kontaktieren Sie mich unverbindlich.

Collage Neue Reiseseite 3Reihen -Belize Barrier Reef - das zweitgrößte Riff der Erde

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