2. Tag: Pazifikküste und Zapallar, 24, August 2012

Landschaft nahe Zapallar, ChileNach einer sehr kalten Nacht 0 Grad, erneut strahlender Sonnenschein. Heute steht eine der schönsten Küstenfahrten Chiles auf dem Programm. Übernachtet habe ich im Gästehaus der deutschen Konsulin Helga Behrend, die mit ihrem Mann Hans in Vina del Mar lebt.

Er fährt uns an diesem Morgen entlang der Westküste Südamerikas, vorbei an Felsen auf denen sich Robben in der Sonne ahlen, Kormorane und Pelikane wechseln sich ab und es gibt herrliche Aussichten zu erleben. Schliesslich ein Traum von einem Küstenort: Zapallar. Eine einmalige Kombination aus Felsen, Buchten, kleinen Häusern, Fischerbooten und einem Überschwang von Farben der zahllosen Blumen. Das alles im Winter Südamerikas – ein Wintertag ist hier oft 23 Grad warm so wie heute. Ein Einstieg nach Maß! Hier ist Massentourismus ein Fremdwort. Lediglich an Sonn- und Feiertagen, wenn die Einheimischen die Küste entlang fahren, wird es voller, ist aber immer noch weit entfernt von den unüberschaubaren Menschenmassen an den Stränden Europas. Der Ozean wird vom kalten Humboldtstrom beeinflusst. Das bringt Fischreichtum mit sich, aber hält die Wassertemperaturen selbst im Sommer bei maximal 20 Grad. Jetzt im Winter ist das Baden hier nur etwas für ganz hart gesottene und durch die starke Meeresströmung nicht ungefährlich.

Morgen berichte ich über die erste Begegnung mit der Atacamawüste….ich freue mich darauf, wenn Ihr wieder dabei seit.

Herzlich grüsst Euch
Peter Jurgilewitsch

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