Die Schätze des Mare Balticum, Tag 02, 06.07.2015, Auf See

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Aussenbereich des Lido Cafes auf MS Europa
Aussenbereich des Lido Cafes auf MS Europa

Es ist kein Land mehr in Sicht. Wer heute Morgen an Bord von MS EUROPA aus dem Fenster schaut sieht bei herrlichem Wetter und einer frsichen Brise Wind die Ostsee von ihrer schönsten Seite. Das Wort Erholung bekomt auf diese Schiff eine ganz andere Bedeutung. Als Gast muss man sich um rein garnichts mehr selbst kümmern. Ein perfekter freundlicher und überaus aufmerksamer Service umgibt den Passagier und sorgt dafür, daß die Gadanken an zu Hause schnell in den Hintergrund treten

Mit MS Europa auf See

Die Fahrt geht stetig Richtung Norden, Meer und Himmel sind blau und die Sonne ist angenehm warm aber hat nichts mehr von der Hitze des Festlandes. Nun ist die Gelegenheit das Schiff zu erkunden, was viele Gäste im Rahmen einer Schiffführung durch die Mitarbeiter erleben. Besonders beeindruckend ist die Tatsache, daß es nirgendwo voll oder gedrängt wirkt. Überall sind ruhige ja fast abgeschiedene Plätze zu finden. So gehe ich auf einem der Aussendecks fast einmal um das Schiff, ohne einem anderen Mitreisenden zu begegnen und das obwohl MS EUROPA sehr gut gebucht ist.

Offene Decks sind auf MS Europa beliebt

Auf dem Lido-Deck von MS Europa
Auf dem Lido-Deck von MS Europa

Achtern auf dem Lido-Deck entdecke ich einen Ort auf dem Schiff, der mich fast magisch anzieht. Wie ein Balkon auf einer Privatyacht wirkt die luftige Terrasse mit nur einem gemütlichen Tisch und zwei Stühlen, die förmlich dazu einladen sich niedezulassen und einmal eine Zeit lang auf Meer zu schauen.

Ich werde an Beethovens symphonisches Werk „Meeresstille und glückliche Fahrt“ Opus 112 (1814, nach Goethe) erinnert. Wahrlich ein Ort der Muße! Man fühlt sich von den Elementen Licht, Wind und Wasser eingehüllt. Solche Momente sind ohne Frage die Vorteile einer Kreuzfahrt.

Schiffsarchitektur vom Feinsten

Skulptur am Pool von MS Europa
Skulptur am Pool von MS Europa

Überall an Bord gibt es wohl durchdachte Details in der Schiffsarchitektur und der gediegenen Ausgestaltung zu bewundern. Dazu gehört auch die Figur am Pool auf Deck 8.
Am heutigen Tag beginnt meine Vortragsreihe zu den Zielen der Kreuzfahrt. Stockholm und Helsinki – die beiden nordischen Hauptstädte möchte ich den Gästen nebeneinander stehend vorstellen, ihre Geschichte, die Kultur, die Sehenswürdigkeiten und die Menschen. Ich freue mich darüber, daß bereits so viele Gäste mir Fragen stellen und offensichtlich sehr interessiert sind auf Ihrer Kreuzfahrt mit MS EUROPA viel zu entdecken.

Das Atrium auf MS Europa

Am Nachmittag geniesse ich das Flair des Atriums während ich mich auf meinen Vortrag vorbereite, der in Kürze in der Europa-Lounge beginnt. Dabei fällt mir die erstaunliche Höhe dieser Halle auf, die durch Fenster in der Decke und an den Seiten überall von der Sonne durchflutet ist und viele unterschiedliche Schattierungen in den Innenraum gelangen lässt. Ein Meisterwerk der Schiffsarchitektur und etwas, daß jeder Gast immer wieder geniessen kann, wenn er einen der beiden gläsernen Aufzüge benutzt.

Viel Spannendes liegt heute noch vor uns Kreuzfahrern: Da ist der Empfang des Kapitäns im Atrium, da sind die vielen Veranstaltungen im Tagesprogramm beginnend mit dem Frühsport bis hin zu Geschichten zur Kaffeestunde im Bevedere oder der abendlichen Willkommensgala. Auf MS EUROPA wird es, so scheint es mir, nie langweilig. Immer wieder gibt es Neues zu entdecken. Die Gäste, das ist überall an Bord zu spüren, freuen sich über den Tag auf See und das Programm. So ist mein heutiges EUROPA-Detail – ich stelle Ihnen jeden Tag eine Besonderheit des Schiffes vor, die hohe Halle des Atriums

Das Atrium auf MS Europa
Das Atrium auf MS Europa

Der zweite Reisetag geht zu Ende und wir alle an Bord sind in Erwartung der morgigen Schärenfahrt und der schwedischen Hauptstadt Stockholm.

MS EUROPA wird direkt vor der Stadt ankern und die Gäste mit den Tenderbooten an land bringen. Ein Stadtbild der Renaissance, barocke Kirchen, der prachtvolle Dom, das königliche Schloß, die Riddarholmen-Insel, das Stadthaus und das Vasa-Museum erwarten uns und auch auf den Spuren der deutschen Kaufleute, die hier die Gertrudengemeinde Ende des 17. Jhs. gründeten, werden wir unterwegs sein.

Davon berichte dann morgen.
Ich grüße Sie alle von Bord

Peter Jurgilewitsch

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