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Ali Ibn Hamza Schrein in Shiraz – Iran

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Ali Ibn Hamza Schrein in Shiraz – Iran

Der Ali Ibn Hamza Schrein in Shiraz ist die Grabstätte des Enkel des vierten Imams, Imam Mousa Kazim und ein typisches Beispiel für eine persische Grabmoschee. Im 9. Jahrhundert floh er vor den Königen der Safavid-Dynastie nach Shiraz und versteckte sich in einer Höhle. Während der Tage sammelte er Brennholz und brachte es zum Estakhtr-Tor, um es dort zu verkaufen. So beschaffte er Lebensmittel für seine Familie. Eines Tages erkannten ihn die Wachen am Fluss und enthaupteten ihn. Sie schickten seinen Kopf nach Bagdad und begruben seine sterblichen Überreste an der heutigen Stelle in der Nähe der Brücke aus dem 18. Jahrhundert. Azad o-Dole errichtete das Mausoleum über seinem Grab in Shiraz.

Der Ali Ibn Hamza Schrein – ein Meisterwerk persischer Baukunst

Diese Grabmoschee ist zwar im Vergleich zu anderen religiösen Bauwerken in Shiraz recht klein, aber durch seinen Garten und den Brunnen im Vorhof sehr schön. Überwältigt ist der Besucher, wenn er den Ali Ibn Hamza Schrein betritt. Der gsamte Innenraum ist kunstvoll mit Spiegelkacheln bedeckt, sodass die Wirkung den Raum sehr groß erscheinen lässt. Bis hin zur Qibla-Wand ist jedes Detail in feiner Handarbeit ausgeführt. In der Mitte des Raumes steht der Sarkophag mit den sterblichen Überresten Ili Ibn Hamzas.

Kunst und Architektur in Iran

Die Grabmoschee besitzt zwei Minarette und die schön geformte Zentralkuppel. Diese Elemente des Bauwerks wie auch der Vorraum am Eingang wurden im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert in ihrer heutigen Form errichtet. Die gesamte Anlage vermittelt einen guten Eindruck von der Architektur, der Kunst und der Bauweise durch die Jahrhunderte im Iran.

Hier finden Sie weitere Inforamtionen zum Ali Ibn Hamza Schrein:

http://www.eslam.de/begriffe/i/imamzade_ali_ibn_hamza.htm

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Peter Jurgilewitschhttps://peter-jurgilewitsch.de
Peter Jurgilewitsch ist Kulturhistoriker, Reiseexperte und Autor. Nach einem Studium der Musik- und Kunstgeschichte war er jahrzehntelang als Reiseleiter, Kreuzfahrtdirektor und Reisevermittler tätig und bereiste über 160 Länder. Seine Arbeit verbindet Kulturgeschichte, Archäologie, Natur- und Landschaftsverständnis mit eigener Erfahrung vor Ort. Er ist Autor mehrerer Reise- und Kulturführer.

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